Don Winslow: Way down on the High Lonely

way-downWieder ein echter Höllenritt durch das Genre des Actionkrimis. Diesmal schickt Don Winslow wieder seinen Helden Neal Carey ins „Feuer“. Was so als leichter Auftrag daherkommt, erweist sich als echte Schlacht mit, was man so als Weißes Faschistisches Amerika, bezeichnet. Die Auseinandersetzungen finden umrahmt von den hohen und wilden Gebirgen Nevadas statt. Winslow ist nichts für allzu schwache Nerven. Er hat aber immer großartige Helden.

 

 

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Carlo Bonini, Giancarlo De Cataldo: Die Nacht von Rom

die-nacht-von-rom-kleinWieder ein bemerkenswertes Werk der beiden Autoren. Nach Suburra, das wir schon besprochen haben, gelingt es Bonini u. Cataldo uns tief in die Seele der italienischen Polit- und Mafiaszene schauen zu lassen. Außerordentlich bemerkenswert ist, dass es scheinbar nur 2 handelnde Gruppierungen in Italien gibt. Die Mafia und die politischen Parteien. Polizei u. Gerichte werden nur kurz auf 2 Seiten erwähnt. Das Buch macht es uns Lesern möglich mit einem anderen Blickwinkel die Geschehnisse in Italien zu verfolgen. Wieder einmal intelligente und spannende Krimiunterhaltung.

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Dieter Aurass: Frankfurter Kaddisch

frankfurter-kaddischDie Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle in diesem Kriminalroman. Die Zeit als sich Nazis und „brave“ deutsche Bürger an den Vermögen von Juden schadlos hielten. Dann 70 Jahre nach dem Krieg werden an mehreren prominenten Frankfurter Juden Verbrechen begangen. Diese Verbbrechen sind spektakulär und äußerst mysteriös. Der Autor hat aber auch einen Ermittler der sehr ungewöhnlich ist, er hat das Asperger Syndrom. Mit dieser Krankheit, die es nur schwer möglich macht soziale Kontakte einzugehen, wird der Fall zusätzlich zu etwas Besonderem.

 

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Hervé Kerourédan: „Crêpes und Galettes“, Die besten Rezepte aus der Bretagne

crepes-u-galettes-kleinGastrezension: Lutz Reigber. Die Österreicher haben ihren Kaiserschmarrn, die Amerikaner ihre Muffin und die Bretagne die Crêpes und Galettes. Die Bretagne, kein Ort ist weiter als 60 km vom Meer entfernt. Das Land rau wie die Klippen, unzugängliche Steilküsten und ein ewig, kalter Westwind, geschürt durch Ebbe und Flut. „Finis Terrae“ – „Am Ende der Welt“ nannten es die Römer schon. Die Bretonen nennen ihre Heimat „Pen Ar Red“ – „Stirn der Welt“. Und so sind die Menschen stolz, eigenständig und unbeugsam. Nicht umsonst hat der Autor von Asterix und Obelix „René Gosciny“ seine Geschichte in die Bretagne gelegt, wo gleich ein ganzes Dorf den Römern trotzt. Kulinarisch hat sich dieser Landstrich ebenso eigenständig entwickelt, wie die Meeresfrüchte als Grundnahrungsmittel gelten und die Crêpes oder Galettes bei keinem Essen fehlen dürfen.

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Dan Wells: Bluescreen

bluescreen-kleinDer Si- Fi Autor Wells schildert uns die Welt von 2050. Los Angeles ist quasi ein Bundesstaat der USA mit 100 Millionen Einwohnern. Die Stadt ist voll technisiert und der Autor zeigt uns die nahe Zukunft. Da sind Smartphones Technik Dinos. Durch die Technik wird sich aber auch die Arbeitswelt verändern. Wer und was dies bedeutet wird ausgiebig geschildert. Der Autor unterlegt die ganzen Beschreibungen mit einem spannenden Plot in dem junge Menschen die Hauptrollen spielen.

 

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Richard Harris: Konklave

Konklave von Robert Harris

Konklave von Robert Harris

Ein Blick hinter die Kulissen des Kirchenstaates. Der Vatikan, ein Staat der seine großen Geheimnisse hat. Das Größte ist jedoch die Wahl des Kirchenoberhauptes von über einer Milliarde Menschen. Harris macht daraus einen Thriller der mit vielen Informationen über die katholische Kirche aufwartet. Das Werk ist sehr lesenswert da es äußerst spannend ist und zeigt, dass der Mensch, auch als Kirchenfürst, den weltlichen Anfeindungen nicht widerstehen kann. Damit ist nicht nur der Zölibat gemeint.

 

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Karl Olsberg: Mirror

mirror-kleinKarl Olsberg denkt unsere Welt von heute weiter. Er sammelt die heutigen Daten die über uns gesammelt werden und führt sie zusammen. Daraus entwickelt er eine Künstliche Intelligenz die uns besser kennt als wie wir uns selbst. Das diese KI sich weiterentwickelt und weltweit Daten auswertet um uns das Leben leichter zu machen, ist ein immer größer werdendes Problem. Olsberg wirft hier die richtigen Fragen auf. Er überlässt es der Leserschaft aus dieser spannenden Handlung Lehren zu ziehen, ob sie sich bewusst den Versuchungen der vielen Apps ausliefen wollen.

 

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Frank Goldammer: Der Angstmann

der-angstmann Ein Kriminalroman der in der Zeit von November 1944 bis Mai 1945 in Dresden spielt. Ein schrecklicher Mord geschieht in der Zeit in der es viele Tote durch Hunger, Bomben und Krankheiten gibt. Der Autor lässt uns einen schonungslosen Blick auf das Ergebnis von Hass, Rassismus und Herrenmenschentum werfen. Die Situation der Flüchtlinge aus dem Osten des 3. Reiches wird durch die Durchhalteparolen nicht besser und die Furcht vor dem Angstmann stachelt die Nervosität an. Nachdem die Russen da sind ändert sich die Atmosphäre, leicht aber die Angst vor vielem und der Hunger wächst.

 

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Volker Klüpfel, Michael Kobr: Himmelhorn

himmelhornKluftingers neuer Fall ist wieder ein Regionalkrimi wie er sein soll. Er beinhaltet einen spannenden Fall, kombiniert ihn mit der typischen Landschaft und oder der besonderen Eigenschaft der Einwohner. Das Allgäu mit seinen Bergen, die Menschen die eher wortkarg sind und das Bergsteigen das besonders in den hohen Bergen Spaß macht, wird hier in den Spannungsbogen eingebaut. Dass der Herr Kommissar Kluftinger, der an den Traditionen des Allgäus festhält sich aber zu wilden Geldgeschäften hinreißen lässt, ist hier besonders erwähnenswert.

 

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