Die Myron Bolitar Serie, Harlan Coben und ein Interview mit dem Autor

Der Preis der Luege von Harlan Coben

Welche ein Trio-Infernale sind doch Harlan Coben, Myron Bolitar und Winsor Horne Lockwood der Dritte.

Der amerikanische Autor Harlan Coben fing 1995 mit seiner Myron Bolitar Serie an. Er schrieb über die Jahre zehn Thriller mit dem sympathischen Sportagenten und Ex-Star-Basketball Spieler der NBA. In 2011 war dann erst einmal Schluss und dieses Jahr kam dann der Knaller. Es gibt einen neuen Bolitar Roman, Home, der im August 2018 bei Randomhouse unter dem Titel Der Preis der Lüge erscheinen wird.

Diese Serie ist unvergleichlich spannend, genial und sehr witzig! Fangen Sie mit Band eins an und ich garantiere Ihnen, sie lassen nicht locker, bis sie Band elf gelesen haben.

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Größer als das Amt, James Comey Ex-FBI-Direktor der USA

Auf der Suche nach der Wahrheit ist James Comey, der im Justizministerium unter George Bush arbeitete, der von Präsident Obama zum FBI-Direktor gemacht wurde und in beiden Jobs heikle Situationen regeln musste. Nicht immer waren diese beiden Präsidenten glücklich über seine Entscheidungen, doch es ging Comey immer um das Gesetz und der Einhalt der Gewaltenteilung, was sowohl Bush als auch Obama respektierten. Nicht so Trump, der Comey ohne Vorwarnung von seinem Posten als FBI-Direktor gefeuerte, weil dieser nicht bereit war, die Konstitution zu verraten und an Trumps mafiosen Bruderschaften mitzuwirken. Ein mutiges Buch, das einen Einblick in die amerikanisch Politik gibt und vor allem in die Machenschaften Präsident Trumps. Wenn einem nicht schon die Haare zu Berge stehen, wenn es um Donald Trump geht, dann nach diesem Buch. Mehr als lesenswert.

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Charles MacLean (HRSG): „WHISKYs DER WELT“, Destillieren, Marken, Touren und Raritäten

Dieses umfassende Werk über 650 Whiskys ist von keinem geringeren verkostet, probiert, zusammengestellt und herausgegeben worden, als von Charles MacLean, dem  ausgewiesenen Whiskykenner. Nicht umsonst hat ihn die Fachwelt den Titel „ Keeper of the Quaich“ verliehen, die höchste Auszeichnung der Whisky–Industrie, in Anerkennung seiner Verdienste um den schottischen Single Malt. Charles MacLean schreibt seit über 30 Jahren für viele führende Fachmagazine über Whisky und hat bereits 10 Bücher veröffentlicht, die mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert worden. Er war Gründungsherausgeber des „Whisky Magazin“ und arbeitet gleichzeitig als Dozent und Berater. Weiterlesen

Viktor Glass: Schüssler und die verschwundenen Mädchen

Ein Kriminalroman der auch ein Sozialreport sein könnte. Glass schildert die Lebens-u. Arbeitsbedingungen der Dienstmädchen, Mägde und der Arbeiter. Das das kein Zuckerschlecken war, sieht man daran, dass die Menschen nicht alt wurden. Krankheiten durch Unterernährung und Auszehrung waren Standard. Die sozialen Errungenschaften durch Gewerkschaften gab es noch nicht. Herrschaften machten sich diese Umstände zu nutze, und gingen gnadenlos mit der Dienerschaft um. Menschenhandel, ähnlich wie heute, nur nicht so international, gab es auch schon. Ein exellenter Einblick in das Jahr 1890 und dazu noch spannend.

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Susanne Goga: Nachts am Askanischen Platz

Das Cabaret des Bösen, das hier der Autorin zur Vorlage diente, gab es tatsächlich in Paris. Da wurden schaurige Stücke aufgeführt. Das ist aber nur die „Hintergrundmusik“ für eine Familientragödie die ihren Anfang im I. Weltkrieg nimmt. Was treibt einen Mann aus der ländlichen Ukraine nach der Weltstadt Berlin nachdem er ein Bild dieses Kabaretthauses gesehen hat. Goga gelingt es die Verhältnisse des Berlins, seiner Bewohner deutlich zu beschreiben. Die Situation der kleinen Leute, der Juden und des Theatervolks werden deutlich gemacht. Die gute alte Zeit war gar nicht gemütlich, oder nur für wenige.

 

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Dieter Aurass: Frankfurter Schattenjagd

Ein was wäre wenn, Roman. Was wäre, wenn es 1989 nicht nur in Tschernobyl zu einer Reaktorkatastrophe gekommen und es in 200 ähnlichen Reaktoren in China Japan, Korea, Indien und Pakistan zu einem Super GAU gekommen wäre. Aurass setzt fiktiv eine riesige Völkerwanderung nach Europa in Bewegung. Die Folgen beschreibt er intensiv. Dabei macht er Frankfurt zur Europäischen Hauptstadt und setzt eine internationale Polizeitruppe ein, um verbrecherische Organisationen, die natürlich mit eingewandert sind, zu bekämpfen. Interessante Gedankenspiele die auch die heutige Situation der Einwanderung beleuchten. Kriminalromane, zumal spannende, wie dieser, decken auch diese Themen ab. Weiterlesen

Zygmunt Miloszewski: Der Zorn der Vergessenen, Teodor Szacki ermittelt

Kriminalromane aus Polen sind eine Seltenheit. Wenn es sich dabei um einen Krimi handelt, der nicht nur Regionales sondern auch Kulturelles und Gesellschaftliches bietet, dann kann man getrost von einer Leseperle sprechen. Der Autor stellt die baulichen Gegebenheiten in Olsztyn im Ermland-Masuren und die soziologischen Verhältnisse im heutigen Polen dar. Hochdramatisch wird es wenn sich die Familiären Ereignisse um den Staatsanwalt Szacki zuspitzen. Weiterlesen

Michaela Russmann: „Rohgenuss“ Herd aus – Glück an. 60 vegane Rohkost –Rezepte

Schon wieder so ein Trendbuch. Doch ist Rohkost wirklich ein Trend oder weist uns Frau Russmann nur darauf hin, dass man fast alles roh genießen kann. Zusätzlich zeigt sie auf, was Rohe Kost bei uns bewirkt, Wohlempfinden, Genuss und Gesundheit. Ich als passionierter Koch, allem aufgeschlossen, habe an diesem Buch meine reine Freude gefunden. Auf dem Land mit Gartenwirtschaft groß geworden, kannte zwar schon vieles, doch das, was Frau Russmann hier zusammengetragen hat, hat meinen Küchenhorizont bereichert. Weiterlesen

Romana Echensperger: Von Wegen Leicht und Lieblich Das ultimative Weinbuch für Frauen

Oh, oh …. ich, weinkennender Mann soll ein Weinbuch für Frauen beurteilen. Mir ging es genauso, wie Iris Berben, die für dieses Buch ein Vorwort dazu verfasst hat:  „Braucht man das wirklich, ein Weinbuch für Frauen?“ Iris Berben hat es schnell revidiert. Ich auch. Jetzt bin ich froh oder sogar glücklich, dass dieses köstliche Buch auf meinem Schreibtisch gelandet ist und ich gezwungen war es zu lesen, damit ich eine Beurteilung hierüber machen musste und jetzt durfte.

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Ildikó von Kürthy: „Hilde“, Mein neues Leben als Frauchen

Sehnsucht an der Leine, Irrsinn auf der Hundewiese und spätes Glück mit Gassibeutel, oder Frau von Kürthy ist auf den Hund gekommen! Mein erstes Buch von Frau von Kürthy hatte mir meine Exfrau nach dem auslesen gegeben, weil sie wusste ich lache gerne. Schon damals war ich begeistert vom Schreibstil und der Selbstironie von Frau von Kürthy. Selbst mit Hunden groß geworden, war diese Buch ein Muss. Worum geht es? Frau von Kürthy ist auf den Hund gekommen. Von Kindertagen beeinflusst, sollte nun zu den beiden Söhnen ein Hund her, um die Familie zu komplettieren. Natürlich ein Rassehund musste es sein. Als Welpen gekauft und dann begann das Malheur. Weiterlesen